* Sumerische Schrifttafel zur Grundsteinlegung | Briefbeschwerer - Museumsreplikat Musee du Louvre

Bestell-Nr.: SKU2 0143

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Um die Identität und den Dauerhaftigkeit offizieller Gebäude zu wahren, war es bei den Sumerer üblich, im Baugrund eines zu errichtenden Bauwerks einen langen Nagel zu versenken. Dieser konnte bisweilen auch in die Form einer Figurine übergehen. Zusammen mit diesem Nagel wurde ein "Schriftstück" hinterlegt, das den Namen des Erbauers und die Widmung des Baus der Nachwelt vermitteln sollte.
 

In jener Zeit bildeten Tafeln, zumeist aus Ton oder, wie im vorliegenden Falle, aus Speckstein, die Basis für die Keilschriftzeichen der Sumerer. Die Schrift bestand aus symbolischen Zeichen, die in den feuchten Ton oder weichen Stein geritzt wurden.
 

Das Original dieser sumerischen Schrifttafel wurde für die Grundsteinlegung des Tempels der Göttin Nanshe um 2100 v. Chr. in der antiken sumerischen Stadt Girsu (heute: Telloh im südlichen Irak) angefertigt. Der Text lautet grob: »(Für) die Göttin Nanshe ... seine Herrin, Shulgi, der starke Mann, König von Ur, König von Sumer und Akkad, der Tempel (genannt) Sheshsheshegarra, sein geliebter Tempel, den er für sie erbaut hat«.
 

Dieses Replikat der Schrifttafel des Tempels von Girsu besteht aus massiver polierter Bronze. Die hochwertige Replik besitzt ein stattliches Gewicht von ca. 645 g.


Es handelt sich um ein autorisiertes und zertifiziertes Museumsreplikat der Vereinigung der französischen Nationalmuseen und des Grand Palais (RMN - Grand Palais), Paris.

 

Material

Massive Bronze

Format

9 x 6 cm, ca. 645 g


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