* Bastet Pianchi in Göttinnengestalt

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Als Göttin der Fruchtbarkeit wurde Bastet im Alten Ägypten verehrt und in der Gestalt einer Katze oder einer Frau mit dem Kopf einer Katze oder einer Löwin dargestellt.

 

Der Göttin Bastet wurden sowohl sanfte, freundliche Eigenschaften zugeschrieben als auch zornige, zerstörerische Kräfte. Daraus speiste sich der altägyptische Glaube, dass Bastet, Tochter des Sonnengottes Re, das Auge der Sonne, verantwortlich war für die wiederkehrenden Dürren und Überschwemmungen des Nils. Dem Mythos zufolge geriet Bastet in Wut und verwandelte sich in eine Löwin, die nach Nubien floh und Trockenheit und Dürre hinterliess. Wenn sie sich dann wieder beruhigte, nahm die feurige Löwin den sanften Charakter der Bastet und fügsamen Katze an, die zugleich die befruchtende Flut symbolisierte.

 

Diese selten replizierte Bastet-Darstellung zeigt die Katzengöttin mit Löwengesicht, die Augenbrauen sind auf die Stirn hochgezogen, was dem Gesicht einen grimmigen Ausdruck verleiht. Einen reizvollen Kontrast dazu bildet der ungemein weiblich geformte Körper der Göttin.

 

In der rechten Hand hält sie das Ankh-Symbol als Zeichen des Lebens. Auf dem Rücken zeigt die Figur eine schmale Stele mit der Kartusche und dem eingravierten Königsnamen des Pharaos Pianchi (oder nubisch Pije = Der Lebende) aus der 25. Dynastie. Um 730 v. Chr. erlangte Pianchi die Kontrolle über Oberägypten und begründete eine Dynastie nubischer Pharaonen, die ein halbes Jahrhundert lang über Ägypten herrschen sollten.

 

Das Originalfund aus Schiefergestein mit inkrustrierten Augen wird in die Zeit ca. 740-716 v. Chr. datiert und gehört zur Ägyptischen Sammlung des Musée du Louvre, Paris.

 

Es handelt sich um ein autorisiertes und zertifiziertes Museumsreplikat der Vereinigung der Französischen Nationalmuseen (RMN - Grand Palais), Paris.

 

Material

Kunstharz, handpatiniert

Format

26 x 7 x 9 cm


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